2nd Edition Strategy

Borg & Dominion – Spielmöglichkeiten der neuen Affiliations
Seit Call to Arms gibt es sechs verschiedene Fraktionen, die durch vorkonstruierte Starter direkt spielbar sind. Neben Föderation, Deep Space 9, Klingonen und Romulanern kann man als Neueinsteiger im Star Trek Customzable Card Game Arms nun auch auf Starterdecks für die Borg und das Dominion zurückgreifen, wobei gerade diese beiden Fraktionen interessant sind, sind sie doch die gefährlichsten Gegner des Star Trek Universums...
Das sofort spielbare Starterdeck bietet alles, was man für den Anfang benötigt: Die Borg Queen, die allen Drohnen pro Runde eine beliebige Fähigkeit wie Security oder Diplomacy geben kann, Seven of Nine als Borgdrohne, Borg Sphären und sogar einen Borg Kubus sowie unzählige Drohnen. Ebenso gehört das Event Borg Cutting Beam dazu, mit dem sich der Gegner angreifen und dessen Personal assimilieren lässt.
Die Borg bieten zwei Grundstrategien an, die man entweder einzeln oder zusammen in sein Deck integrieren kann. Dazu gehört natürlich die Assimilation von Personen anderer Fraktionen, auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Drohnen mit der Spezialfähigkeit Interlink, die dem gesamten Kollektiv eine zusätzliche Fähigkeit wie Physics oder Exobiology zuweisen können. Diese Möglichkeit macht es besonders einfach Missionen zu lösen, ist dafür aber auch Ressourcen-intensiv, muss man für jede Nutzung doch eine Karte vom Spielstapel ablegen.
Das Dominion eignet sich ebenso zum Einstieg, bietet aber leider nur spärliche Möglichkeiten, seine Jam’Hadar Truppen kämpferisch zum Einsatz zu bringen. Dafür ist aber durch den Founder Leader und ein paar andere Formwandler (z.B. den Martok Founder oder den universellen Founder Councilor) bereits eine effektive Formwandler-Strategie möglich: Durch den Founder Leader kann man sich einen beliebigen anderen Changeling aus dem Spielstapel auf die Hand holen und dann entweder direkt ausspielen, oder aber im Falle z.B. des Martok Founders durch den Founder Councilor ins Spiel bringen. Dazu spielt man seine Founder Councilor für Kosten 2 aus und kann diese dann ablegen, um sie gegen einen (teureren) Founder auszutauschen. Bereits im Starterdeck ist auch die Vorta Kilana enthalten, mit der man Einfluss auf seinen eigenen Spielstapel ausüben kann: Pro anwesendem Changeling darf man einmal pro Runde je eine Karte abheben, sich ansehen und dann in beliebiger Reihenfolge wieder zurücklegen. Hat Kilana also Gesellschaft von fünf Changelings, so kann man praktisch seine neue Hand bestimmen!
Neben diesen Synergie-Wirkungen unter den Personen kann man natürlich auch auf eine große Auswahl an Events und Interrupts zurückgreifen, die meist das Infiltrieren des Gegners zum Thema haben und diesem dadurch nicht wenige Nachteile verschaffen können. Beispiele sind Changeling Sabotage, Enemy in Your Midst, Set Up, Under Suspicion, Founder Trap und Pseudopod, außerdem kann man mit We’re Evereywhere einen beliebigen Formwandler (Shape-Shifter) auf die Hand holen, wenn gerade ein Shape-Shifter getötet wurde. Leider sind die besonders interessanten Karten Set Up, Founder Trap und Pseudopod rare aber diese kann man sich ja Bedarf ertauschen.